TechnikFrage 2.7.01-115·3 Fehlerpunkte

Wozu neigt ein Pkw mit Hinterradantrieb, wenn man in der Kurve zu viel Gas gibt?

Von theorie.net Team · Aktualisiert am 10. Juli 2026

Die richtige Antwort

Er neigt dazu, hinten auszubrechen

Hinterrad heißt: Der Schub kommt von hinten. Zu viel Gas in der Kurve, und das Heck drängt nach außen, du drehst dich ein.

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  • Er neigt dazu, hinten auszubrechen

    Wenn du in der Kurve zu viel Gas gibst, schieben die Hinterräder dein Auto nach außen, weil sie mehr Vortrieb erzeugen als die Reifen halten können. Stell dir vor, die Hinterräder wollen geradeaus weiter, während du um die Kurve lenkst, das lässt das Heck ausbrechen.

  • Er neigt dazu, vorne auszubrechen

    Wenn du in der Kurve zu viel Gas gibst, wird die Kraft auf die Hinterräder übertragen, was dazu führt, dass sie schneller drehen als die Vorderräder. Diese zusätzliche Schubkraft nach hinten drängt das Heck des Autos nach außen, anstatt die Front wegzuschieben. Bei einem Hinterradantrieb spricht man daher von Übersteuern, wenn das Heck ausbricht.

  • Er neigt zum Untersteuern

    Wenn du in der Kurve zu viel Gas gibst, schiebt die Kraft des Motors die Hinterräder stärker vorwärts, als die Reifen Halt auf der Straße finden können. Dadurch verliert das Heck an Grip und bricht nach außen aus, was man als Übersteuern bezeichnet. Untersteuern hingegen bedeutet, dass das Fahrzeug in der Kurve geradeaus weiter will, weil die Vorderräder die Haftung verlieren.

Warum ist das so?

Wenn du in der Kurve zu viel Gas gibst, schieben die Hinterräder dein Auto nach außen, weil sie mehr Vortrieb erzeugen als die Reifen halten können. Stell dir vor, die Hinterräder wollen geradeaus weiter, während du um die Kurve lenkst, das lässt das Heck ausbrechen.

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Merksatz

Hinterrad heißt: Der Schub kommt von hinten. Zu viel Gas in der Kurve, und das Heck drängt nach außen, du drehst dich ein.

Häufiger Irrtum

Viele denken, zu viel Gas schiebt das Auto immer geradeaus über die Vorderräder, aber beim Hecktriebler bricht das Heck nach außen aus und der Wagen dreht sich.

So denkst du dich zur Antwort

Frag dich zuerst, welche Achse angetrieben ist, denn dort kommt der Schub her.

Regel: Die angetriebene Achse verliert bei zu viel Gas zuerst die Haftung. Hinterradantrieb heißt also, das Heck bricht als Erstes aus, und das ist Übersteuern. So kannst du die Antwort ableiten, ohne sie auswendig zu wissen.

Aus der Praxis

Du fährst mit deinem Pkw mit Hinterradantrieb in eine Kurve und gibst mittendrin zu viel Gas. Die Antriebsräder hinten verlieren dadurch den Grip, das Heck bricht aus und der Wagen gerät ins Schleudern. Um das zu vermeiden, gibst du in der Kurve nur dosiert Gas statt stark zu beschleunigen.

Nicht verwechseln

Hier geht es um Hinterradantrieb: Zu viel Gas in der Kurve überlastet die Hinterräder, das Heck bricht aus (Übersteuern). Bei Frage B mit Frontantrieb ist es umgekehrt: Die Antriebskraft an der Vorderachse führt zum Ausbrechen bzw. Schieben über die Vorderräder, das Auto lenkt schlechter (Untersteuern).

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