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Wozu neigt ein Pkw mit Vorderradantrieb, wenn man in der Kurve zu viel Gas gibt?

Von theorie.net Team · Aktualisiert am 10. Juli 2026

Die richtige Antwort

Er neigt dazu, vorne auszubrechen

Vorderrad-Antrieb heißt: Die Vorderräder machen zwei Jobs auf einmal, lenken und ziehen. Zu viel Gas, und vorne bleibt keine Haftung fürs Lenken übrig, das Auto schiebt geradeaus.

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  • Er neigt dazu, vorne auszubrechen

    Bei Vorderradantrieb müssen die Vorderräder gleichzeitig lenken und antreiben. Gibst du in der Kurve zu viel Gas, überfordern die Antriebskräfte die Haftung der Vorderräder, und das Fahrzeug schiebt geradeaus über die Kurve hinaus, also bricht es vorne aus.

  • Er neigt zum Übersteuern

    Wenn du in der Kurve zu viel Gas gibst, neigt ein Pkw mit Vorderradantrieb nicht zum Übersteuern, sondern eher zum Untersteuern. Das liegt daran, dass die Vorderräder sowohl für den Vortrieb als auch für die Lenkung zuständig sind und bei zu viel Kraftübertragung die Haftung verlieren. Stell dir vor, die Vorderräder schieben das Auto quasi geradeaus weiter, anstatt es um die Kurve zu lenken.

  • Er neigt dazu, hinten auszubrechen

    Wenn du in der Kurve mit einem Vorderradantrieb zu viel Gas gibst, schieben die Vorderräder das Auto eher nach außen, anstatt dass das Heck ausbricht. Das liegt daran, dass die Antriebskräfte der Vorderräder bei zu viel Gas die Haftung verlieren und das Auto dadurch untersteuert, also geradeaus weiter will. Das Prinzip dahinter ist, dass die Räder, die das Auto antreiben und lenken, bei Überlastung zuerst die Kontrolle verlieren.

Warum ist das so?

Bei Vorderradantrieb müssen die Vorderräder gleichzeitig lenken und antreiben. Gibst du in der Kurve zu viel Gas, überfordern die Antriebskräfte die Haftung der Vorderräder, und das Fahrzeug schiebt geradeaus über die Kurve hinaus, also bricht es vorne aus.

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Teil des Lernplans: Lektion 14, Fahren mit Solokraftfahrzeugen und Zügen

Merksatz

Vorderrad-Antrieb heißt: Die Vorderräder machen zwei Jobs auf einmal, lenken und ziehen. Zu viel Gas, und vorne bleibt keine Haftung fürs Lenken übrig, das Auto schiebt geradeaus.

Häufiger Irrtum

Viele denken, zu viel Gas lasse den Wagen mit dem Heck ausbrechen. Tatsächlich schiebt bei Vorderradantrieb die Front geradeaus über die Kurve hinaus, weil vorne die Haftung fehlt.

So denkst du dich zur Antwort

Frag dich zuerst: Welche Achse wird angetrieben?

Genau die angetriebene Achse verliert bei zu viel Gas als Erste die Haftung. Vorderradantrieb bedeutet also: die Front schiebt geradeaus. Merke dir außerdem die Zuordnung der Begriffe: "Übersteuern" gehört immer zum ausbrechenden Heck, passt also nie zum Frontantrieb und fällt damit als Antwort weg.

Aus der Praxis

Du fährst mit deinem Wagen mit Vorderradantrieb in eine Kurve und gibst dabei zu viel Gas, um zügig durchzukommen. Weil die Vorderräder gleichzeitig lenken und antreiben müssen, verlieren sie den Grip, und der Wagen schiebt mit der Front nach außen aus der Kurve, statt deiner Lenkbewegung zu folgen. Obwohl du am Lenkrad gegensteuerst, bricht das Fahrzeug vorne aus der Spur aus.

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