Verhalten im StraßenverkehrFrage 2.2.17-102·3 Fehlerpunkte

Wann dürfen Sie Nebelschlussleuchten einschalten?

Von theorie.net Team · Aktualisiert am 10. Juli 2026

Die richtige Antwort

Wenn durch Nebel die Sichtweite weniger als 50 m beträgt

Nebelschlussleuchte ist die 50er Regel: erst wenn du gerade mal 50 Meter weit siehst, darf sie leuchten. Fünfzig ist Schluss mit klarer Sicht.

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  • Wenn durch Nebel die Sichtweite weniger als 50 m beträgt

    Du darfst die Nebelschlussleuchten nur einschalten, wenn die Sichtweite durch Nebel auf unter 50 Meter sinkt, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu blenden und die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Diese Regelung dient dazu, dass die Nebelschlussleuchten ihre Warnfunktion bei wirklich schlechter Sicht erfüllen, ohne andere zu gefährden.

  • Wenn durch Nebel die Sichtweite 100 m beträgt

    Die Nebelschlussleuchten sind ein Hilfsmittel für extreme Sichtbehinderungen, und bei 100 Metern Sichtweite ist die Blendwirkung für andere Verkehrsteilnehmer zu groß. Du darfst sie nur einschalten, wenn die Sichtweite durch Nebel tatsächlich weniger als 50 Meter beträgt, um die Sicherheit zu gewährleisten. Diese Regel dient dazu, dass du bei wirklich schlechter Sicht besser gesehen wirst, ohne andere zu gefährden.

  • Wenn durch starken Regen die Sicht behindert wird

    Nebelschlussleuchten sind ausschließlich für sehr dichten Nebel mit weniger als 50 Metern Sichtweite gedacht, nicht für Regen. Bei Regen wäre die intensive Rückstrahlung der Nebelschlussleuchte für nachfolgende Fahrzeuge blendend und damit gefährlicher als nützlich.

Warum ist das so?

Du darfst die Nebelschlussleuchten nur einschalten, wenn die Sichtweite durch Nebel auf unter 50 Meter sinkt, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu blenden und die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Diese Regelung dient dazu, dass die Nebelschlussleuchten ihre Warnfunktion bei wirklich schlechter Sicht erfüllen, ohne andere zu gefährden.

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Nebel: Abblendlicht und die 50-Meter-Regel

Alle Fragen dieses Themas verständlich erklärt

Teil des Lernplans: Lektion 11, Verhalten in besonderen Situationen, Folgen von Verstößen gegen Verkehrsvorschriften

Merksatz

Nebelschlussleuchte ist die 50er Regel: erst wenn du gerade mal 50 Meter weit siehst, darf sie leuchten. Fünfzig ist Schluss mit klarer Sicht.

Häufiger Irrtum

Viele denken, die Nebelschlussleuchte sei schon bei leichtem Nebel oder Regen erlaubt. Tatsächlich zählt nur echter Nebel mit Sichtweite unter 50 Metern, sonst blendest du andere.

So denkst du dich zur Antwort

Prüfe die Frage in zwei Schritten.

Erst die Ursache: Es muss echter Nebel sein, denn Regen oder Schnee zählen für die Nebelschlussleuchte nicht. Dann die Zahl: Nur bei unter 50 Metern Sicht ist sie erlaubt, 100 Meter sind noch viel zu weit. Nur wenn beides zusammen zutrifft, echter Nebel und weniger als 50 Meter Sicht, ist die Antwort richtig.

Aus der Praxis

Du fährst bei dichtem Nebel und erkennst die Rücklichter des vorausfahrenden Autos erst, wenn du kaum noch 50 m Sicht hast. In diesem Moment schaltest du deine Nebelschlussleuchte ein, damit nachfolgende Fahrzeuge dich rechtzeitig erkennen. Sobald sich der Nebel lichtet und die Sichtweite wieder über 50 m liegt, schaltest du sie aus.

Begriffe in dieser Frage

Fachbegriffe, die in dieser Frage vorkommen, jeweils mit Erklärung.

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