Gefahrenlehre (Grundstoff)Frage 1.1.07-117·3 Fehlerpunkte

Zu welcher Tageszeit ist mit verstärktem Wildwechsel zu rechnen?

Von theorie.net Team · Aktualisiert am 10. Juli 2026

Die richtige Antwort

Während der Abenddämmerung · Im Morgengrauen

Wild ist ein Dämmerungspendler: In der Früh zieht es zurück in den Wald, am Abend raus aufs Feld. Fuß runter, wenn Licht und Dunkel wechseln.

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  • Während der Abenddämmerung

    Viele Wildtiere sind dämmerungsaktiv und verlassen am Abend ihre geschützten Ruheplätze, um auf Feldern oder Wiesen nach Nahrung zu suchen. Da sie dabei häufig Verkehrswege kreuzen, musst du in dieser Übergangsphase zwischen Tag und Nacht besonders aufmerksam sein.

  • Im Morgengrauen

    Viele Wildtiere sind dämmerungsaktiv und suchen bevorzugt in der Übergangszeit zwischen Nacht und Tag ihre Futterplätze auf. Du musst daher im Morgengrauen mit verstärktem Wildwechsel rechnen, da die Tiere zu dieser Zeit ihre geschützten Waldgebiete verlassen und dabei häufig die Fahrbahn kreuzen.

  • In der Mittagszeit

    Die Mittagszeit ist meist hell und gut einsehbar, was Wildtiere eher abschreckt, da sie sich in der Regel vor der Hitze und der Sichtbarkeit verstecken. Wildtiere sind am aktivsten und suchen Nahrung in den Übergangszeiten zwischen Tag und Nacht, also in der Morgen- und Abenddämmerung. Hier ist es wichtig zu wissen, dass die Dämmerung wegen der schlechten Sichtverhältnisse besonders gefährlich ist.

Warum ist das so?

Viele Wildtiere sind dämmerungsaktiv und verlassen am Abend ihre geschützten Ruheplätze, um auf Feldern oder Wiesen nach Nahrung zu suchen. Da sie dabei häufig Verkehrswege kreuzen, musst du in dieser Übergangsphase zwischen Tag und Nacht besonders aufmerksam sein.

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Teil des Lernplans: Lektion 11, Verhalten in besonderen Situationen, Folgen von Verstößen gegen Verkehrsvorschriften

Merksatz

Wild ist ein Dämmerungspendler: In der Früh zieht es zurück in den Wald, am Abend raus aufs Feld. Fuß runter, wenn Licht und Dunkel wechseln.

Häufiger Irrtum

Viele denken, Wild kreuzt vor allem nachts, wenn es stockdunkel ist. Tatsächlich sind die gefährlichsten Zeiten Morgengrauen und Abenddämmerung, weil die Tiere dann aktiv umherziehen.

So denkst du dich zur Antwort

Die Frage zielt auf eine Tageszeit, also sortiere nach der Aktivität der Tiere und nicht nach der Dunkelheit.

Streiche zuerst die Mittagszeit, denn dann ruht das Wild meist geschützt im Dickicht. Übrig bleiben die beiden Übergangsphasen Morgengrauen und Abenddämmerung, in denen die Tiere zwischen Ruheplatz und Futterplatz pendeln. Merke dir als Prüf-Logik: Bei Wild zählt der Wechsel von Hell und Dunkel, nicht die tiefste Nacht.

Aus der Praxis

Du fährst kurz nach Sonnenuntergang eine Landstraße entlang, die an einem Waldrand vorbeiführt. In dieser Abenddämmerung nimmst du das Tempo zurück und beobachtest den Waldrand aufmerksam, weil genau jetzt Wildwechsel auf die Fahrbahn wahrscheinlich ist.

Begriffe in dieser Frage

Fachbegriffe, die in dieser Frage vorkommen, jeweils mit Erklärung.

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