Gefahrenlehre (Zusatzstoff)Frage 2.1.11-019·3 Fehlerpunkte

Sie sind durch eine Gefahrbremsung nur knapp einem Verkehrsunfall entgangen. Ihre Hände und Knie zittern. Wie verhalten Sie sich richtig?

Von theorie.net Team · Aktualisiert am 10. Juli 2026

Die richtige Antwort

Ich lege schnellstmöglich eine Pause ein, um mich zu beruhigen · Ich denke später darüber nach, ob ich die Situation hätte vermeiden können

Erst Puls runter, dann Gas: Wer noch zittert, gehört an den Rand. Adrenalin fährt schlechter als jede Ausrede es zugibt.

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  • Ich lege schnellstmöglich eine Pause ein, um mich zu beruhigen

    Nach einer Schrecksekunde wie einer Gefahrbremsung ist es wichtig, dass du dir Zeit nimmst, um dich zu beruhigen, bevor du weiterfährst. Deine körperlichen Reaktionen zeigen, dass du noch unter Adrenalin stehst und deine Konzentration beeinträchtigt sein könnte.

  • Ich denke später darüber nach, ob ich die Situation hätte vermeiden können

    Nach einer Schrecksekunde ist es wichtig, dass du dich erst einmal beruhigst, bevor du über mögliche Fehler nachdenkst. So stellst du sicher, dass du wieder klar denken kannst und deine Fahrweise für die Zukunft verbessern kannst.

  • Ich fahre direkt weiter, um mich zu beruhigen

    Direkt weiterzufahren, nachdem du eine Gefahrbremsung hinter dir hast, ist keine gute Idee, da dein Körper unter Adrenalin steht und du dich noch nicht wieder voll auf das Fahren konzentrieren kannst. Dein Zittern zeigt, dass du emotional aufgewühlt bist, und das kann deine Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Stattdessen solltest du bei der nächsten sicheren Gelegenheit anhalten, um dich zu sammeln und erst weiterzufahren, wenn du dich wieder ruhig und sicher fühlst.

Warum ist das so?

Nach einer Schrecksekunde wie einer Gefahrbremsung ist es wichtig, dass du dir Zeit nimmst, um dich zu beruhigen, bevor du weiterfährst. Deine körperlichen Reaktionen zeigen, dass du noch unter Adrenalin stehst und deine Konzentration beeinträchtigt sein könnte.

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Gehört zum Thema

Emotionen am Steuer: Kopf schlägt Gasfuß

Alle Fragen dieses Themas verständlich erklärt

Teil des Lernplans: Lektion 2, Risikofaktor Mensch

Merksatz

Erst Puls runter, dann Gas: Wer noch zittert, gehört an den Rand. Adrenalin fährt schlechter als jede Ausrede es zugibt.

Häufiger Irrtum

Viele denken, Weiterfahren lenkt vom Schreck ab und beruhigt, aber tatsächlich sitzt das Adrenalin noch, deine Reaktion ist gestört, und eine kurze Pause macht dich sicherer.

So denkst du dich zur Antwort

Frag dich zuerst, was dein Körper dir signalisiert: Zittern und Herzrasen heißen, dass du gerade nicht voll fahrtüchtig bist.

Streiche dann jede Option, die dich trotz dieses Zustands sofort weiterfahren lässt, denn Beruhigung durchs Weiterfahren ist ein Trugschluss. Übrig bleiben die Antworten, die dein Risiko sofort senken (kurze Pause) und dich für die Zukunft klüger machen (später über die Ursache nachdenken).

Aus der Praxis

Nach der Vollbremsung zittern deine Hände noch am Lenkrad, dein Ziel liegt aber noch weit entfernt. Du fährst deshalb nicht einfach weiter, sondern hältst bei der nächsten Gelegenheit an, um dich zu beruhigen. In Ruhe, erst später, gehst du die Situation nochmal durch und überlegst, ob du sie hättest vermeiden können.

Begriffe in dieser Frage

Fachbegriffe, die in dieser Frage vorkommen, jeweils mit Erklärung.

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Kommen nicht direkt in der Frage vor, hängen aber eng zusammen oder werden leicht verwechselt.

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