Von theorie.net Team · Aktualisiert am 10. Juli 2026
Die richtige Antwort
Das Gefühl für die Geschwindigkeit lässt nach · Es wird zu dicht aufgefahren
Langes Schnellfahren: Geschwindigkeitsgefühl sinkt, Abstand zum Vordermann schrumpft.
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Das Gefühl für die Geschwindigkeit lässt nach
Wenn du lange schnell fährst, gewöhnen sich deine Sinne an das hohe Tempo, wodurch du die tatsächliche Geschwindigkeit unterschätzt und deine Reaktionszeit sich verlängert. Das ist gefährlich, weil du dann oft zu schnell in Kurven fährst oder den nötigen Sicherheitsabstand nicht einhältst.
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Es wird zu dicht aufgefahren
Wenn du lange mit hoher Geschwindigkeit fährst, gewöhnen sich deine Sinne an das schnelle Tempo, wodurch du die tatsächliche Entfernung zu anderen Fahrzeugen schlechter einschätzt und dadurch zu dicht auffährst. Deine Konzentration lässt nach und du reagierst langsamer, was den Sicherheitsabstand gefährlich verkürzt.
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Die Reaktionsbereitschaft nimmt zu
Langes Fahren mit hohem Tempo führt durch die Monotonie zu einer schleichenden Ermüdung, die deine Konzentration spürbar verringert. Dein Gehirn gewöhnt sich an den Reiz der Geschwindigkeit, wodurch du Gefahren später erkennst und langsamer handelst. Deine Reaktionsbereitschaft sinkt also durch die nachlassende Aufmerksamkeit, anstatt sich zu verbessern.
Warum ist das so?
Wenn du lange schnell fährst, gewöhnen sich deine Sinne an das hohe Tempo, wodurch du die tatsächliche Geschwindigkeit unterschätzt und deine Reaktionszeit sich verlängert. Das ist gefährlich, weil du dann oft zu schnell in Kurven fährst oder den nötigen Sicherheitsabstand nicht einhältst.
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Die Falle der Geschwindigkeits-Gewöhnung
Alle Fragen dieses Themas verständlich erklärt
Teil des Lernplans: Lektion 8, Geschwindigkeit, Abstand und umweltschonende FahrweiseMerksatz
Langes Schnellfahren: Geschwindigkeitsgefühl sinkt, Abstand zum Vordermann schrumpft.
Häufiger Irrtum
Langes Fahren wirkt routiniert, deshalb glauben viele, die Reaktionsbereitschaft steige, dabei nimmt sie ab.
So denkst du dich zur Antwort
Frag dich zuerst, ob langes Schnellfahren etwas verbessert oder verschlechtert: Ermüdung und Gewöhnung machen dich schlechter, nie besser.
Deshalb kannst du jede Antwort streichen, die eine Steigerung ins Positive behauptet, also auch "Reaktionsbereitschaft nimmt zu". Übrig bleiben die Nachteile: Dein Gefühl fürs Tempo lässt nach und du fährst zu dicht auf, und genau die sind richtig.
Nicht verwechseln
Frage A fragt nach der Folge von langem Fahren mit hoher Geschwindigkeit (Geschwindigkeitsgefühl lässt nach, zu dichtes Auffahren), nicht nach der Ursache einer Geschwindigkeits-Unterschätzung wie Frage B. Dort ist „langes Fahren mit höherer Geschwindigkeit" selbst nur eine von zwei Ursachen, neben breiten, gut ausgebauten Straßen.
Zur ähnlichen Frage 2.1.05-005Begriffe in dieser Frage
Fachbegriffe, die in dieser Frage vorkommen, jeweils mit Erklärung.
Verwandte Begriffe
Kommen nicht direkt in der Frage vor, hängen aber eng zusammen oder werden leicht verwechselt.
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