Verhalten im StraßenverkehrFrage 1.2.19-101·3 Fehlerpunkte

Sie fahren auf einem Waldweg und nähern sich einem Bahnübergang ohne Andreaskreuz. Wie verhalten Sie sich?

Von theorie.net Team · Aktualisiert am 10. Juli 2026

Die richtige Antwort

Mit mäßiger Geschwindigkeit heranfahren und beobachten, ob sich ein Schienenfahrzeug nähert · Horchen, ob sich durch Pfeifen oder Läuten ein Schienenfahrzeug ankündigt

Kein Andreaskreuz heißt: kein Vorrang für dich. Fuß vom Gas, Fenster auf, Augen und Ohren spitzen, dann rollen.

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  • Mit mäßiger Geschwindigkeit heranfahren und beobachten, ob sich ein Schienenfahrzeug nähert

    An Bahnübergängen, auch an solchen ohne Andreaskreuz, haben Züge immer Vorrang. Deshalb ist es wichtig, dass du dich langsam näherst und aufmerksam schaust und hörst, ob ein Zug kommt, damit du rechtzeitig anhalten kannst.

  • Horchen, ob sich durch Pfeifen oder Läuten ein Schienenfahrzeug ankündigt

    An einem Bahnübergang ohne Andreaskreuz, wie auf einem Waldweg, musst du immer damit rechnen, dass ein Zug kommt und ihm Vorfahrt gewähren. Deshalb ist es wichtig, langsam heranzufahren und auf Geräusche wie Pfeifen oder Läuten zu achten, um sicherzustellen, dass die Bahn frei ist.

  • Ohne weiteres durchfahren, da Schienenfahrzeuge hier wartepflichtig sind

    An einem Bahnübergang musst du Schienenfahrzeugen immer Vorrang gewähren, auch auf einem Waldweg ohne Andreaskreuz, denn ein Zug kann nicht einfach anhalten. Die Annahme, hier wären die Schienenfahrzeuge wartepflichtig, ist ein gefährlicher Irrtum. Du näherst dich stattdessen langsam, beobachtest die Gleise und horchst, ob sich ein Zug ankündigt, um im Zweifel anzuhalten.

Warum ist das so?

An Bahnübergängen, auch an solchen ohne Andreaskreuz, haben Züge immer Vorrang. Deshalb ist es wichtig, dass du dich langsam näherst und aufmerksam schaust und hörst, ob ein Zug kommt, damit du rechtzeitig anhalten kannst.

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Sicher über den Bahnübergang kommen

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Teil des Lernplans: Lektion 6, Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen sowie Bahnübergänge

Merksatz

Kein Andreaskreuz heißt: kein Vorrang für dich. Fuß vom Gas, Fenster auf, Augen und Ohren spitzen, dann rollen.

Häufiger Irrtum

Viele denken, ohne Andreaskreuz hätten sie als Autofahrer Vorfahrt. Tatsächlich hat immer die Bahn Vorrang, und du musst langsam und wachsam heranfahren.

So denkst du dich zur Antwort

Frag dich zuerst: Wer hat am Bahnübergang grundsätzlich Vorrang?

Die Antwort ist immer die Bahn, egal ob Schranke, Andreaskreuz oder gar nichts vorhanden ist. Jede Option, die dir selbst Vorfahrt zuspricht oder zum einfachen Durchfahren rät, kannst du damit sofort streichen. Übrig bleibt die vorsichtige Variante: Tempo raus, Augen auf die Gleise und auf Pfeifen oder Läuten horchen.

Nicht verwechseln

Hier fehlt das Andreaskreuz ganz, deshalb müssen Sie selbst durch langsames Heranfahren, Sehen und Horchen prüfen, ob ein Zug kommt. Bei Frage B ist der Übergang mit Andreaskreuz gesichert und die sich senkende Schranke gibt bereits ein eindeutiges Haltegebot, vor dem Sie einfach warten.

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