Gefahrenlehre (Grundstoff)Frage 1.1.02-029·4 Fehlerpunkte

Eine Person im Rollstuhl schafft es nach dem Überqueren der Straße nicht, mit dem Rollstuhl den Bordstein zu überwinden, um den Gehweg zu erreichen. Wie verhalten Sie sich?

Von theorie.net Team · Aktualisiert am 10. Juli 2026

Die richtige Antwort

Ich halte und schalte die Warnblinkanlage ein · Ich steige aus und helfe der Person im Rollstuhl

Wenn jemand im Rollstuhl nicht auf den Gehweg kommt: anhalten, Warnblinkanlage ein, aussteigen und helfen.

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  • Ich halte und schalte die Warnblinkanlage ein

    Als angehender Autofahrer ist es deine Pflicht, Rücksicht auf hilfsbedürftige Verkehrsteilnehmer zu nehmen. Indem du anhältst und die Warnblinkanlage einschaltest, signalisierst du anderen, dass hier eine besondere Situation vorliegt, und bietest der Person im Rollstuhl die nötige Zeit und Sicherheit, um den Bordstein zu überwinden.

  • Ich steige aus und helfe der Person im Rollstuhl

    Als verantwortungsbewusster Verkehrsteilnehmer ist es deine Pflicht, hilfsbedürftigen Menschen zu unterstützen, besonders wenn sie durch ihre Mobilität eingeschränkt sind. Indem du aussteigst und hilfst, zeigst du Rücksicht und sorgst für die Sicherheit aller Beteiligten, ohne die Person im Rollstuhl zusätzlich zu gefährden oder zu verunsichern.

  • Ich hupe und fahre um die Person herum

    Das Hupen und Umfahren der Person im Rollstuhl ist falsch, weil es die Situation unnötig eskaliert und den Hilfesuchenden erschreckt, anstatt ihm zu helfen. Stattdessen solltest du anhalten und die Warnblinkanlage einschalten, um andere Verkehrsteilnehmer zu informieren, und dann aussteigen, um deine Hilfe anzubieten. Dies entspricht dem Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft im Straßenverkehr, insbesondere gegenüber schutzbedürftigen Verkehrsteilnehmern.

Warum ist das so?

Als angehender Autofahrer ist es deine Pflicht, Rücksicht auf hilfsbedürftige Verkehrsteilnehmer zu nehmen. Indem du anhältst und die Warnblinkanlage einschaltest, signalisierst du anderen, dass hier eine besondere Situation vorliegt, und bietest der Person im Rollstuhl die nötige Zeit und Sicherheit, um den Bordstein zu überwinden.

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Teil des Lernplans: Lektion 7, Andere Teilnehmer im Straßenverkehr

Merksatz

Wenn jemand im Rollstuhl nicht auf den Gehweg kommt: anhalten, Warnblinkanlage ein, aussteigen und helfen.

Häufiger Irrtum

Einfach um die Person herumzufahren und zu hupen ist falsch, weil die Person in einer hilflosen Situation ist und Unterstützung braucht.

So denkst du dich zur Antwort

Frag dich bei solchen Situationen zuerst: Ist ein Mensch gerade hilflos oder in Gefahr?

Wenn ja, gilt immer die Reihenfolge absichern, dann helfen, also halten und Warnblinkanlage ein, bevor du aussteigst. Antworten, die auf Hupen, Ausweichen oder Weiterfahren setzen, lösen das eigentliche Problem nicht und sind bei einem hilflosen Menschen fast nie richtig. Prüfe jede Option mit der Frage: Bringt sie die Person tatsächlich in Sicherheit? Nur dann kann sie richtig sein, und oft sind es sogar zwei richtige Handlungen zusammen.

Nicht verwechseln

Hier sitzt die Person fest und braucht aktive Hilfe: Warnblinker an, aussteigen, Rollstuhl über den Bordstein helfen. Verwechsle das nicht mit der Situation, in der jemand im Rollstuhl einfach auf der Fahrbahn fährt, obwohl ein Gehweg vorhanden ist, denn dort hilfst du nicht, sondern fährst hinterher und überholst später mit großem Seitenabstand.

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