Zwei Begriffe, die in der Theorieprüfung leicht verwechselt werden. Hier verständlich auseinandergehalten.
Der Unterschied auf einen Punkt gebracht
Der Unterschied ist ganz einfach. Die Reaktionszeit misst in Sekunden, wie lange dein Gehirn zum Umschalten braucht, während der Reaktionsweg die Strecke in Metern ist, die dein Auto in dieser Zeit noch ungebremst weiterrollt. Merk dir einfach, dass die Zeit die Dauer beschreibt und der Weg die tatsächliche Distanz auf der Straße meint.
Der Reaktionsweg ist die Strecke, die ein Fahrzeug vom Erkennen einer Gefahr bis zum Betätigen der Bremse zurücklegt. Er ist maßgeblich von der Geschwindigkeit und der Reaktionszeit des Fahrers abhängig, die im Durchschnitt etwa eine Sekunde beträgt.
Beispiel: Bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h legt ein Fahrzeug in der sogenannten Schrecksekunde etwa 15 Meter zurück, bevor der Fahrer das Bremspedal überhaupt berührt.
Die Reaktionszeit ist die Zeitspanne vom Erkennen einer Gefahr bis zum Beginn der eigentlichen Abwehrhandlung, wie zum Beispiel dem Betätigen der Bremse. In der Fahrausbildung wird hierfür im Durchschnitt eine Sekunde veranschlagt. Sie ist eine entscheidende Komponente bei der Berechnung des Anhaltewegs.
Beispiel: Ein Kind läuft plötzlich zwischen parkenden Autos auf die Fahrbahn; die Zeit, die der Fahrer benötigt, um die Situation zu erfassen und den Fuß auf das Bremspedal zu setzen, ist die Reaktionszeit.
Reaktionsweg ist beeinflusst von Reaktionszeit. Genau deshalb tauchen beide in der Theorieprüfung oft im selben Zusammenhang auf und werden verwechselt. Wer den Unterschied kennt, beantwortet die passenden Fragen sicher.
Genau die Prüfungsfragen, in denen diese Begriffe vorkommen. Direkt üben oder Lösung ansehen.
Wozu kann eine plötzliche Verschlechterung des Fahrbahnzustandes führen?
Warum kann die Fahrtüchtigkeit bereits durch geringe Mengen Alkohol beeinträchtigt werden?
Sie erhöhen Ihre Geschwindigkeit von 50 km/h auf 100 km/h. Wie verändert sich der Reaktionsweg entsprechend der Faustformel?
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